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Aus Engelsknochen

Das erste Wesen der Anderwelt tritt ans Licht — und es trägt eine Geschichte aus Knochen und Glut.

Bislang waren die Wesen der Anderwelt namenlose Schatten ohne Gesicht. Das ändert sich: Die Akumi treten als Erste aus dem Schleier — und ihre Herkunft ist so düster wie ihr Anblick.

Aus Knochen geschaffen, vom Joch befreit

Geschmiedet wurden die Akumi vom Dämonenfürsten Barbacas, dem Dämon der Zerstörung — aus den Knochen gefallener Engel, einzig zu dem Zweck, die letzten Engel der Anderwelt aufzuspüren und zu vernichten. Willenlose Werkzeuge waren sie, bis sie auf den Erzengel Kor trafen. Er sah in ihnen mehr als Bestien — Güte, Sehnsucht, den Wunsch nach Freiheit. So opferte er einen Teil seiner Macht, sprengte ihre Fesseln, und die Akumi trugen den erschöpften Erzengel durch ein Portal nach Lichterra.

Glut unter Stein

Statt einer Haut tragen die Akumi die Atina: einen kohleschwarzen Steinpanzer, dessen Risse von innen glühen — ruhig und bläulich, wenn sie gelassen sind, zornig rot, wenn die Gemüter kochen. Erlischt das Glühen mit dem Alter ganz, zerfällt ein Akumi zu Staub. In Lichterra wurden aus den einstigen Jägern begnadete Schmiede, denen keine Hitze etwas anhaben kann. Ihre Magie drängt zur Zerstörung — doch wer ihr widersteht, kann sich im Glauben an Dolgrim der Erde zuwenden.

Ihr Bildnis findest du auf der Völker-Seite — das erste Gesicht der Anderwelt. Die übrigen folgen.

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