Lange standen die Elben einfach nebeneinander auf der Völker-Seite — verwandt, gewiss, aber ohne gemeinsame Wurzel. Das ist nun anders: Sie tragen jetzt einen Stammesnamen, Aelvari, und mit ihm eine Geschichte, die erklärt, warum vier so unterschiedliche Völker doch aus demselben Blut stammen.
Das Erbe von Aelva
Die Aelvari kamen nicht aus Lichterra. Über das Meer trugen sie ihre Flotten vom fernen Kontinent Aelva herüber, Geschöpfe des fremden Gottes Aurael — eines Gottes, der jenseits seiner Heimat keine Macht mehr besitzt. Was als ein einziges, stolzes Volk landete, sollte nicht eines bleiben.
Die Spaltung
Drei Schläge zerrissen die Aelvari: die Arkane Explosion, die Elbenpest und die blutigen Bruderkriege, die ihr folgten. Wer der Pest entkam, floh — in verschiedene Richtungen, in verschiedene Schicksale. Aus dem einen Volk wurden vier, jedes geprägt von dem Ort, an den es sich rettete.
Vier Wege
Die Alten Elben blieben in den Lichtlanden und wurden zum Volk der Solaryn — schwarzhaarig, goldäugig, dem Lichtgott Lux mit einer Hingabe ergeben, die keine andere Gottheit duldet. Die Eiselben strandeten auf der Eisinsel und wurden zu den Valaryn, „den Weißen": weißes Haar, weiße Augen, gefürchtet und gemieden. Die Waldelben zogen sich in den Elbenwald zurück und wurden als Sylvarin zu Baumhütern, grünäugig und kompromisslos. Und die Schattenelben — von der Pest gezeichnet, mit fahler Haut, Reißzähnen und einem Durst nach Blut — wurden nach Westen gejagt. Ihre Chronik wird noch geschrieben.
Die vier Völker findest du jetzt auf der Völker-Seite unter der Gattung der Aelvari — und auch der Charakterbogen kennt ihre neuen Wurzeln bereits.