Anthari · Unterrasse

Ostlinge

Unterrasse · Osten

Geprägt von Hierarchie, Disziplin und großer Willensstärke. Aus ihnen entstand das Volk der Diguo in den weiten Steppen und hohen Bergen des Ostens. Eher kleiner Wuchs, heller, gelblicher Teint, braune Augen ohne doppelte Lidfalte, schwarzes oder braunes Haar.

Gattung
Anthari
Herkunft
Unterrasse der Menschen
Heimat
Steppen und hohe Berge des Ostens
Volk
Diguo
Größe
♂ 1,60–1,75 m · ♀ 1,52–1,68 m
Lebenserwartung
Wie bei allen Menschen — ♂ ca. 66 Jahre · ♀ ca. 70 Jahre
Magie
Affinität zu Antiarkanik und Arkaner Macht; Zerstörung

Herkunft & Geschichte

Die Ostlinge sind eine Unterrasse der Menschen. Geographisch gesehen stammen sie aus dem Osten Lichterras. Sie bevölkern die weiten Steppen, die weitläufigen Sand- und Kiesstrände, die vielfältigen Mischwälder sowie das milde Bergland des Ostens und sind an das milde Klima dort angepasst. Aus den ersten Gemeinschaften der Ostlinge entstand das heutige Volk der Diguo, welches die ihnen angestammten Lande heute als Donnersteppe betitelt. Die Kultur der Diguo ist sehr hierarchisch und klar geordnet. Fremde sind zwar geduldet, doch in ihren Rechten stark eingeschränkt, wodurch eine Vermischung eine Vermischung der Ostlinge mit anderen menschlichen Unterrassen zwar stattfindet, jedoch eher seltener vorkommt wie in anderen großen Kulturen wie dem Kronvolk oder den Günäi. Generell achten die oberen Gesellschaftsschichten der Diguo auf die Einhaltung des „Reinen Blutes“. Eine Vermischung kommt somit wenn dann eher in den unteren gesellschaftlichen Schichten vor.

Körper & Erscheinung

Die Ostlinge sind von eher unterdurchschnittlichem Wuchs. Männliche Exemplare werden zwischen fünf ¼ bis fünf ¾ Fuß groß, weibliche zwischen fünf und fünf ½ Fuß groß. Männliche und weibliche Kinder befinden sich im steten Wachstum. Während der Adoleszenz werden männliche Exemplare zwischen vier ¾ und fünf ¾ Fuß, weibliche Exemplare werden zwischen vier ½ und fünf ½ Fuß groß.

Männliche Ostlinge wiegen ca. 27 Pfund pro Fuß, weibliche Ostlinge wiegen dagegen im Schnitt ca. 23 ½ Pfund pro Fuß. Jugendliche Ostlinge wiegen im Schnitt ca. 19 ½ Pfund pro Fuß. Je wohlhabender ein Ostling, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sein Gewicht über dem Durchschnitt liegt. Dasselbe Prinzip gilt auch andersherum. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Bezüglich der Körperform herrschen bei den Ostlingen sowohl ektomorphe als auch mesomorphe sowie endomorphe körperliche Strukturen vor.

Ostlinge besitzen zumeist einen hellen, beigefarbenen Teint. Ihre Haare haben oftmals eine schwarze Tönung mit einer glatten Struktur. Bezüglich der Augenfarbe herrschen hier in der Regel bräunliche bis fast schwarze Töne vor. Die Gesichtsform der Ostlinge ist häufig eher flach mit zarten Konturen. Die Augen haben oftmals epikanthische Falten sowie eine fehlende Oberlidfalte. Ostlinge haben im Gegensatz zu Hochmenschen, Nordlingen oder Südlingen zudem eine eher gering ausgeprägte Körperbehaarung, der Bartwuchs der männlichen Ostlinge fällt oftmals eher spärlich aus.

Physiologie

Ostlinge können sich mit jeder andere Unterrasse der Menschen vermehren, jedoch nicht mit Lebewesen anderer Rassen. Bei der Vermehrung von Ostlingen mit anderen menschlichen Unterrassen mischen sich die körperlichen Merkmale abhängig der dominanten und rezessiven Merkmale.

Ostlinge verfügen weder über eine besonders ausgeprägte Hitzeresistenz noch über eine besonders ausgeprägte Kälteresistenz, da sich ihr natürlicher Lebensraum seit jeher in eher milden Klimazonen befindet. Ostlinge sind kleiner als andere menschliche Unterrassen und oftmals auch kleiner als die Raubtiere ihrer Heimatlande. Um zu überleben hat sich ihr Körper angepasst. So zeichnen sich Ostlinge besonders durch ihre überdurchschnittliche Beweglichkeit und Schnelligkeit aus.

Geist & Psyche

Ostlinge sind anderen menschlichen Unterrassen körperlich meist unterlegen. Um sich bei potenziellen Konflikten das Überleben sichern zu können, hat die Kultur der Ostlinge - in Form der Diguo - angefangen, verstärkt auf Werte wie Disziplin, Hierarchie und Folgsamkeit zu setzen. So zeichnen sich Ostlinge vor allem durch eine erhöhte Willenskraft und stark strukturierte Gemeinschaften aus.

Glaube & Magie

Wie alle Menschen sind auch Ostlinge theoretisch in der Lage Göttermagie aus allen Domänen sowie Arkane Magie oder auch Schwarzarkane Magie aus allen Schulen zu wirken. Bei Ostlingen hat sich jedoch eine besondere Affinität zur Vererbung von arkanem Potenzial in den Schulen der Antiarkanik und der Arkanen Macht entwickelt sowie eine besondere Affinität zur Vererbung von schwarzarkanem Potenzial in der Schule der Zerstörung.