Halblinge

Gnome

Halblinge · Verwandelt

Zwerge der Felsklippen, die die Arkane Explosion umformte — gutherzig, neugierig, fröhlich und weltoffen. Von den Clans als Blasphemie geächtet, zogen viele in die Welt. Ihr arkanes Wesen schenkt ihnen ein langes Leben (~250 Jahre) und ein schützendes „arkanes Schild"; geschätzt für Brau-, Koch- und Handwerk.

Gattung
Halblinge
Herkunft
Zwerge der Felsklippen, von der Arkanen Explosion mutiert
Heimat
Die Felsklippen
Größe
1,37–1,52 m
Lebenserwartung
ca. 250 Jahre
Magie
Alle Göttermagie und alle sieben Arkanik-Schulen — kein Schwarzarkanik

Herkunft & Geschichte

Die Gnome sind aus den Zwergen entstanden, welche einst von Dolgrim geschaffen wurden. Durch die Arkane Explosion und waren die Zwerge der Felsklippen vor allem großen Arkanen Einflüssen ausgesetzt. Einige Zwerge waren besonders anfällig gegenüber diesen Arkanen Strömen, andere Zwerge tangierten diese fast gar nicht. Ob ein Zwerg diese Anfälligkeit besaß, hatte vor allem mit seinem individuellen Erbgut zu tun. So geschah es, dass sich viele zwergische Familien - welche diese Anfälligkeit für die Arkanik aufwiesen - veränderten. Dies geschah eher geringfügiger in körperlicher, als viel mehr in psychischer und arkaner Gestalt. Die mutierten Zwerge wurden zu Gnome.

Männliche Gnome verloren die rohe Kraft ihrer Vorfahren, aus Muskeln wurde Fettgewebe, die kantigen Gesichtszüge wurde weicher, die Haare wurden heller. Weibliche Gnome verloren ebenfalls an Muskelkraft, doch dies wurde nicht in Fett umgewandelt. Sie wurden einfach nur schlanker, ihre Gesichtzüge wurden ebenfalls feiner - nahmen beinahe schon kindliche Züge an - und auch ihr Haar hellte sich auf.

Was vor allem auffiel war die Fähigkeit der Gnome Arkane Energien für sich zu nutzen und mittels des oft vorhandenen Arkanen Potenzials Zauber zu wirken. Diese neue Macht schuf einen Keil zwischen viele Gnome und ihrem Schöpfer Dolgrim. Die Nutzung dieser neuen Kräfte galt in vielen Clans als Blasphemie und es dauerte nicht lange, da wurden viele Gnome innerhalb der Clans ausgegrenzt, herabgesetzt und wie Zwerge zweiter Klasse behandelt.

Die Felsklippen sind die Heimat der Gnome, weshalb diese hier auch heute noch zuhauf zu finden sind. Aufgrund der schlechten Behandlung durch die Clans haben aber auch viele Gnome die Felsklippen verlassen und sich innerhalb anderer Völker Lichterras niedergelassen. Dort sind sie oftmals willkommen und sogar beliebt, da sie als fleißige Arbeiter, große Künstler und aufgrund ihrer sanften Art nicht als Bedrohung wahrgenommen werden.

Körper & Erscheinung

Der gnomische Körper besteht aus verschiedenen Bereichen. Gnome besitzen einen Kopf mit Gesicht, Stirn, Schläfe, Hinterkopf und Haaren. Auf und in dem Gesicht liegen verschiedene Sinnesorgane und Gesichtsteile wie die Augen, die Ohren, die Nase, der Mund, die Lippen, die Zähne, die Zunge, die Augenbrauen und Wimpern. Die Gesichter männlicher Gnome haben oft eine kurze und runde Form, die der weiblichen Gnome eine kurze herzförmige Form. Die Gesichtszüge männlicher Gnome sind oftmals fein und weich, ihre Nasen sind groß, ihre Augenbrauen buschig. Die Gesichtzüge weiblicher Gnome sind auch fein und weich, ihre Nasen sind klein, ebenso wie ihre Ohren. Die Gesichter weiblicher Gnome wirken süß, fast schon kindlich. Männliche Gnome haben bereits im Kindesalter Bartwuchs, weibliche Gnome jedoch nicht. Die Haarfarbe der Gnome variiert innerhalb eines Spektrums von weiß und grau, über blond und rot, bis hin zu braun. Alle Haarfarben wirken jedoch sehr hell, fast schon gebleicht. Auch die Augenfarbe eines Gnomes variiert je nach Individuum. Die Variation geht hier über verschiedene Nuancen von bläulich, gräulich, violett oder bernstein bis golden.

Weiterhin haben Gnome sowohl einen Hals, bestehend aus Nacken, Kehlkopf und Speiseröhre, wie auch einen Rumpf. Der Rumpf setzt sich zusammen aus dem Brustkorb - bestehend aus Brust, Brustbein, Rippen und Schulterblättern -, dem Bauch bestehend aus Bauch, Nabel, Becken, Hüfte und Flanken - und dem Rücken - bestehend aus Wirbelsäule, Lendenwirbel und Steißbein. Männliche Gnome haben aufgrund ihres übermäßigen Fettgewebes oftmals eine sehr dicken Bauch. In gnomischen Kulturen ist (bei männlichen Gnomen) ein dicker Bauch oftmals ein Statusssymbol für Lebens- und Manneskraft.

Auffällig ist hier der für männliche Gnome typische, sehr gedrungene Körperbau. Weibliche Gnome besitzen dagegen einen sehr schlanken Körperbau.

Außerdem besitzen Gnome obere Gliedmaßen. Zu diesem Bereich gehören die Oberkörperteile - wie Achselhöhle und Schulter -, die Arme - bestehend aus Oberarm, Unterarm und Ellenbogen - und den Händen - bestehend aus Handgelenk, Handfläche, Handrücken und fünf Fingern (mit Fingernägeln) je Hand.

Die oberen Gliedmaßen männlicher Gnome sind kurz, aber oftmals breit im Verhältnis zur Körpergröße. Ihre Hände sind im Verhältnis zu ihrer Körpergröße überdimensional und wirken beinahe wie Pranken. Die oberen Gliedmaßen weiblicher Gnome sind zwar auch kurz, doch sind die Arme dünner. Ihre hände besitzen eine normale, dem Körper angemessene Größe. Weibliche Gnome sind sehr feingliedrig.

Zudem besitzen Gnome untere Gliedmaßen. Zu diesen zählen die Beine - bestehend aus Oberschenkel, Unterschenkel, Knie, Kniekehle, Wade und Schienbein - und die Füße - bestehend aus Knöchel, Ferse, Fußsohle, Spann und fünf Zehen (mit Zehnägeln) pro Fuß.

Die unteren Gliedmaßen der männlichen Gnome sind kurz, aber oftmals breit im Verhältnis zur Körpergröße. Ihre Füße sind ebenfalls - im Verhältnis zum restlichen Körper - übermäßig groß. Die Beine weiblicher Gnome wirken nicht so breit und sind eher schlank. Ihre Füße besitzen eine normale, dem Körper angemessene Größe.

Während männliche Gnome aufgrund ihrer Körpermasse eher Kolossal wirken, wirken weibliche Gnome zierlich, fast zerbrechlich (jedoch nicht mager, sondern allenfalls schlank).

Überlebenswichtig sind die inneren Organe der Gnome. Hierzu zählen zum Beispiel das Gehirn - welches im Kopf liegt -, die Lunge - welche in der oberen Brust liegt - sowie das Herz - welches ebenfalls in der Brust liegt - und die Haut - die den Körper umschließt. Zudem besitzt der Gnome noch viele weitere wichtige Organe. Die Hautfarbe hat stets eine helle Färbung, oft mit einem rosigen Teint, was sich häufig auch in geröteten Wangen, Ohren oder Nasen wiederspiegelt.

Die Gnome sind von kleinem, und je nach Geschlecht unterschiedlichem Wuchs. Männliche und weibliche Exemplare werden zwischen vier ½ bis fünf Fuß groß. Männliche und weibliche Kinder befinden sich im steten Wachstum. Während der Adoleszenz werden sowohl männliche als auch weiblich Zwerge zwischen vier ¼ und fünf Fuß groß.

Männliche Gnome wiegen ca. 55 Pfund pro Fuß, weibliche Gnome dagegen im Schnitt ca. 20 ½ Pfund pro Fuß. Jugendliche männliche Gnome wiegen im Schnitt ca. 50 Pfund pro Fuß, jugendliche weibliche Gnome wiegen ca. 18 ½ Pfund pro Fuß. Bezüglich der Körperform herrschen bei männlichen Gnomen vor allem endomorphe bis leicht mesomorphe Strukturen, bei weiblichen Gnomen ektopmorphe bis endomorphe Strukturen.

Physiologie

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei männlichen und weiblichen Gnomen bei ca. 250 Jahren. Auslöser dieser hohen Lebenserwartung ist ihr Arkanes Wesen, welches ihnen Lebensenergie abhängig ihres Arkanen Potenzials spendet.

Gnome können sich nicht außerhalb ihrer Rasse fortpflanzen. Die Fortpflanzungsfähigkeit tritt bei Eintritt bis Abschluss der Adoleszenz ein, was bei männlichen Gnomen einem Alter zwischen dem 10. und 15. Lebensjahr, und bei weiblichen Gnomen einem Alter zwischen dem 15. und 20. Lebensjahr entspricht.

Gnome sind quasi Allesfresser. Sie ernähren sich von Pflanzen und Pilzen, dem Fleisch von Tieren und Fischen sowie tierischen Produkten. Sie können Alkohol konsumieren und in rohen Mengen vertragen. Männliche Gnome sind für ihren stetigen Hunger und ihre Fähigkeit massenweise Nahrung konsumieren zu können bekannt. Auch weibliche Gnome können so einiges verdrücken, auch wenn man es ihnen nicht ansieht.

Zur Regeneration benötigen Gnome Schlaf. Das optimale Schlafpensum eines Gnoms liegt bei zwischen sieben und neun Stunden pro Tag. Ein Gnom der regelmäßig täglich weniger als fünf Stunden schläft, muss mit Beeinträchtigungen seines Alltags rechnen (Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, etc.).

Gnome können in Umgebungen mit regelmäßigen Temperaturen von zwischen 5 °C und 30 °C überleben. Alles darunter der darüber halten sie nur temporär aus.

Gnome besitzen die Fähigkeit der Regeneration in begrenztem Maße. Ihr Körper kann kleine bis mittlere Verletzungen oder auch viele Erkrankungen durch Ruhe und Pflege innerhalb längerer Zeiträume heilen. Bei schweren Verletzungen oder lebensgefährlichen Erkrankungen stößt der Körper an seine Grenzen. Durch die richtige Unterstützung (z. B. Behandlung, Medizin, Magie, Tränke) kann der gnomische Körper aber sogar diese Umstände überleben. Sowohl männliche, als auch weibliche Gnome besitzen eine Art arkanes Schild, welches sie vor leichtem initialem Schaden beschützt.

Gnome haben zudem eine überdurchschnittliche Motorik gepaart mit schier unendlicher Geduld, was es ihnen ermöglicht besonders feine und präzise Bewegungen auszuführen und diese bis zur Perfektion einzustudieren. Diese Gabe macht sie zu guten Handwerkern, welche vor allem für ihre Braukunst, ihre Kochkunst, aber auch für ihr Handwerk geschätzt sind.

Sinne & Wahrnehmung

Gnome sind in der Lage ihre Umgebung durch verschieden Sinnesorgane wahrzunehmen und so Gefahren, Beute oder andere wichtige Umstände und Faktoren zu erkennen.

Durch ihre Augen verfügen Gnome über Sehvermögen. Dieses funktioniert schlechter, je dunkler die Umgebung wird. Durch ihr Sehvermögen können Gnome Dinge in ihrer Umgebung visuell erfassen. Je kleiner ein Objekt ist und je weiter es entfernt ist, desto schwerer wird es für einen Menschen dieses Objekt zu sehen.

Durch ihre Ohren verfügen Gnome über Hörvermögen. Je näher und je lauter das Geräusch verursacht wird, desto klarer und deutlicher ist es zu vernehmen. Je weiterweg oder je leiser ein Geräusch ist, desto schwieriger ist es einem Gnom diese zu vernehmen, bis es ihm gar nicht mehr gelingt. Gnome können Klänge ungefähr der Richtung zuordnen, aus welcher sie erzeugt wurden.

Durch ihre Nase verfügen Gnome über einen Geruchssinn. Mit diesem können sie Nahe Gerüche wahrnehmen, jedoch nur bedingt die Richtung zuordnen, aus welcher sie kamen. Allerdings können Gnome in gewissen Rahmen Gerüche unterscheiden und verschiedenen Dingen zuordnen. Dies dient vor allem zur Erkennung von Gefahren, zur Überprüfung von Lebensmitteln und zur unterbewussten Unterstützung bei der Partnerwahl.

Durch ihre Zunge haben Gnome einen Geschmackssinn. Mit diesem können sie verschiedenen Aromen schmecken. So kann der Geschmackssinn Gnome vor der versehentlichen Aufnahme von giftigen oder verdorbenen Lebensmitteln warnen. Zudem dient der Geschmackssinn als Belohnungssystem für die Aufnahme lebenswichtiger Nährstoffe. Der gnomische Geschmacksinn ist besonders ausgeprägt und sie können sogar Arkanik schmecken.

Durch den Tastsinn können Gnome Druck, Temperatur oder Schmerzen wahrnehmen. Hierdurch kann der Gnom sich orientieren. Es lassen sich zudem Gegenstände begreifen, Gefahren erkennen und soziale Bindungen schließen.

Geist & Psyche

Gnome sind soziale Individuen und legen in der Folge hohen Wert auf Zusammenhalt und Bindung. Aus diesem Grund bilden Gnome Gemeinschaften, in denen sie sich gegenseitig unterstützen und welche ihnen das Überleben sichern sollen. Je kleiner die enge Gemeinschaft ist, desto mehr stehen die gnomischen Mitglieder füreinander ein. Ihre engsten Vertrauten sind Gnome in vollkommener Treue ergeben. Gegenüber Fremden sind Gnome meist nicht so misstrauisch wie Zwerge. Gnome sind eher für ihre immer fröhliche und weltoffene Eintellung bekannt.

Dies schlägt sich auch in ihren generellen Charaktereigenschaften wieder. Gnome sind offen und vertrauensvoll, oft fast schon naiv. Sie bestechen durch ihr Charisma und ihre einladende Art. Natürlich gibt es auch Gnome die hiervon abweichen, doch im Allgemeinen lassen sich überwiegend empathische und gutmütige Charakterzüge an Gnomen feststellen (unabhängig ihres Geschlechts).

Glaube & Magie

Die Gnome stammen direkt von den Zwergen ab und sind nicht wenige an der Zahl. Sie können theoretisch in der Gunst jeder Gottheit Lichterras stehen, sofern sie ihr arkanes Potenzial nicht aktiv nutzen. Während Hunger von den Göttern für ihr schwarzarkanes Wesen verachtet werden, wird bei Gnomen aufgrund ihrer Anzahl und ihres Charakters von den Göttern hier über ihr Arkanes Wesen hinweggesehen (solange sie nicht aktiv arkan Zaubern).

Während der Arkanen Explosion haben die Arkanen Ströme einige Zwerge verändert und ihnen die Nutzung arkanen Potenzials ermöglicht. Diese Zwerge veränderten sich in der Folge jedoch dermaßen stark, dass sie zu Gnome wurden und damit eine komplett neue Rasse bildeten. Diese Gnome sind hochgradig von der Arkanik beeinflusst und entwickeln übermäßig oft ein Arkanes Potenzial. So können einige Gnome theoretisch Zauber aus jeder Schule der Arkanik wirken. Schwarzarkanes Potenzial sowie die Nutzung Schwarzarkaner Zauber bleiben ihnen dagegen vollkommen verwehrt.