Sonnenorks
Der Stamm der Orgoka, der dem Zoc-Kodex folgte — Ehre, Disziplin, das Verschonen Wehrloser — und in die Weiße Wüste zog. Gelblich-beige Haut, golden-bernsteinerne Augen, hitzeresistent, mit zwei Herzen. Von den Göttern reingewaschen: Sie dürfen jeder Gottheit dienen.
- Gattung
- Orlugha
- Herkunft
- Orks des Großen Stammes, die dem Zoc-Kodex folgten
- Heimat
- Die Weiße Wüste
- Volk
- Orgoka-Stamm
- Größe
- 1,91–2,21 m
- Lebenserwartung
- ♂ ca. 48 Jahre · ♀ ca. 54 Jahre
- Magie
- Alle Göttermagie; Antiarkanik, Arkanistik, Schutzmagie — kein Schwarzarkanik
Herkunft & Geschichte
Die Sonnenorks entstanden im Zuge der Arkanen Explosion aus dem Stamm der Orgoka in der Weißen Wüste. Die Arkanen Einflüsse veränderten die Körper der Orks, machten sie robuster gegenüber Hitze, veränderten die Färbung der Haut, der Augen und der Haare. Zudem bekamen sie zum Teil neue arkane Fähigkeiten.
Aufgrund ihrer Abkehr von den alten Bräuchen wurden die Orks des Orgoka-Stammes - der gemeinhin nur als die Sonnenstämme bezeichnet wird - nachträglich von den Göttern reingewaschen und konnten seither , wenn der Glauben stark genug war, auch Anhänger der Gottheiten Lichterras werden. Dieser Fakt in Kombination mit der dunklen, gelblich-beigen Haut durch die Arkane Mutation gab den Orks des Orgoka-Stammes ihren neuen Namen: Sonnenorks.
Körper & Erscheinung
Der Körper der Sonnenorks besteht aus verschiedenen Bereichen. Sonnenorks besitzen einen Kopf mit Gesicht, Stirn, Schläfe, Hinterkopf und Haaren. Auf und in dem Gesicht liegen verschiedene Sinnesorgane und Gesichtsteile wie die Augen, die Ohren, die Nase, der Mund, die Lippen, die Zähne, die Zunge, die Augenbrauen und die Wimpern. Die Köpfe der Sonnenorks variieren in ihrer Form zwischen eckig, diamantförmig, rund und dreieckig. Ihre Gesichter sind bereits in jungen Jahren zerfurcht, was ihrer Mimik besonders viel Ausdruck verleiht. Die Nasen der Sonnenorks sind breit und flach, mit einem kurzen, doch kräftigen Nasenrücken. Sie haben große Nasenlöcher, welche leicht nach oben und zeitgleich auch leicht zur Seite geneigt sind. Ihre Ohren sind groß, aber kurz und laufen spitz zu. Die Kiefer der Sonnenorks weisen einen klaren Unterbiss auf. Hierdurch entsteht das für Orks typische Gebiss, bei welchem die beiden unteren Hauer (Fangzähne) aus dem Kiefer und über die Oberlippe ragen. Diese Hauer sind bei Sonnenorks jedoch kürzer als beispielsweise bei den Nebelorks oder Mondorks. Männlichen Sonnenorks kann mit Eintritt der Adoleszenz ein Bart wachsen, weiblichen Sonnenorks wächst dagegen keiner. Die Ausprägung der Körperbehaarung fällt bei Sonnenorks ähnlich aus wie bei Menschen, wobei sie bei männlichen Exemplaren ausgeprägter ist, als bei weiblichen. Die Haarfarbe der Sonnenorks ist stets schwarz, mit zunehmendem Alter kann jedoch eine Ergrauung einsetzen. Die Augenfarbe der Sonnenorks ist stets bernstein bis golden.
Weiterhin haben Sonnenorks sowohl einen Hals, bestehend aus Nacken, Kehlkopf und Speiseröhre, wie auch einen Rumpf. Der Rumpf setzt sich zusammen aus dem Brustkorb - bestehend aus Brust, Brustbein, Rippen und Schulterblättern -, dem Bauch - bestehend aus Bauch, Nabel, Becken, Hüfte und Flanken - und dem Rücken - bestehend aus Wirbelsäule, Lendenwirbel und Steißbein.
Auffällig ist hier der für Orks typische, übermäßig muskulöse Körperbau. Dieser lässt die körperliche Statur trotz der enormen Größe sehr breit und massig aussehen. Dieser Eindruck wird bei Sonnenorks noch verstärkt, da sie etwas kleiner als beispielsweise Nebelorks oder Mondorks sind. So wirken ihre Körper leicht gedrungen. Auch dieses Phänomen ist bei den weiblichen Sonnenorks in abgeschwächter Form zu beobachten.
Außerdem besitzen Sonnenorks obere Gliedmaßen. Zu diesem Bereich gehören die Oberkörperteile - wie Achselhöhle und Schulter -, die Arme - bestehend aus Oberarm, Unterarm und Ellenbogen - und den Händen - bestehend aus Handgelenk, Handfläche, Handrücken und fünf Fingern (mit Fingernägeln) je Hand.
Die oberen Gliedmaßen männlicher Sonnenorks sind muskelbepackt und sind eher auf die Ausübung roher Kraft ausgerichtet, als auf hohe Beweglichkeit. Die oberen Gliedmaßen weiblicher Sonnenorks sind weniger muskulös (jedoch immer noch muskulös) als die der Männlichen, doch in ihrer Beweglichkeit dafür nicht großartig eingeschränkt.
Zudem besitzen Sonnenorks untere Gliedmaßen. Zu diesen zählen die Beine - bestehend aus Oberschenkel, Unterschenkel, Knie, Kniekehle, Wade und Schienbein - und die Füße - bestehend aus Knöchel, Ferse, Fußsohle, Spann und fünf Zehen (mit Zehnägeln) pro Fuß.
Die unteren Gliedmaßen männlicher Sonnenorks sind muskelbepackt und sind eher auf die Ausübung roher Kraft und das Stemmen schwerer Gewichte ausgerichtet, als auf hohe Beweglichkeit. Die unteren Gliedmaßen weiblicher Sonnenorks sind weniger muskulös (jedoch immer noch muskulös) als die der Männlichen, doch in ihrer Beweglichkeit dafür nicht großartig eingeschränkt.
Überlebenswichtig sind die inneren Organe der Sonnenorks. Hierzu zählen zum Beispiel das Gehirn - welches im Kopf liegt -, die Lunge - welche in der oberen Brust liegt - sowie die beiden Herzen - welches ebenfalls in der Brust liegt und den großen Körper sowie die etlichen Muskeln der Orks mit Sauerstoff versorgen - und die Haut - die den Körper umschließt. Zudem besitzt der Sonnenorks noch viele weitere wichtige Organe. Ihre Hautfarbe hat stets eine etwas dunklere Färbung, immer mit einem stark gelbgoldenen bis beigen Teint.
Die Sonnenorks sind von hünenhaftem und übermäßig kräftigem Wuchs. Männliche und weibliche Exemplare werden zwischen sechs ¼ bis sieben ¼ Fuß groß. Die Kinder der Sonnenorks - männlich sowie weiblich - befinden sich im steten Wachstum. Während der Adoleszenz werden sowohl männliche als auch weiblich Sonnenorks zwischen sechs und sieben ¼ Fuß groß.
Männliche Sonnenorks wiegen ca. 48 Pfund pro Fuß, weibliche Sonnenorks dagegen im Schnitt ca. 39 Pfund pro Fuß. Jugendliche männliche Sonnenorks wiegen im Schnitt ca. 44 Pfund pro Fuß, jugendliche weibliche Sonnenorks wiegen ca. 36 Pfund pro Fuß. Bezüglich der Körperform herrschen bei männlichen Sonnenorks ausschließlich mesomorphe Strukturen, bei weiblichen Sonnenorks eine Mischung aus mesomorphen und ektopmorphen Strukturen vor.
Physiologie
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei männlichen Sonnenorks bei ca. 48 Jahren, bei weiblichen Sonnenorks bei ca. 54 Jahren.
Sonnenorks können sich nicht außerhalb ihrer Rasse fortpflanzen. Die Fortpflanzungsfähigkeit tritt Eintritt bis Abschluss der Adoleszenz ein, was bei männlichen Sonnenorks einem Alter zwischen dem 4. und 7. Lebensjahr, und bei weiblichen Sonnenorks einem Alter zwischen dem 5. und 8. Lebensjahr entspricht.
Sonnenorks sind quasi Allesfresser. Sie ernähren sich von Pilzen, dem Fleisch von Tieren und Fischen sowie tierischen Produkten. Im Gegensatz zu anderen Orkrassen haben sie sogar Geschmack an Pflanzen gefunden. Zudem können sie Alkohol konsumieren und in rohen Mengen vertragen.
Zur Regeneration benötigen Sonnenorks Schlaf. Das optimale Schlafpensum eines Sonnenorks liegt bei zwischen fünf und sechs Stunden pro Tag. Ein Sonnenorks der regelmäßig täglich weniger als drei Stunden schläft, muss mit Beeinträchtigungen seines Alltags rechnen (Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, etc.).
Sonnenorks können in Umgebungen mit regelmäßigen Temperaturen von zwischen 10 °C und 45 °C überleben. Alles darunter der darüber halten sie nur temporär aus. Sie haben eine gesonderte Hitzeresistenz.
Sonnenorks besitzen die Fähigkeit der Regeneration in begrenztem Maße. Ihr Körper kann kleine bis mittlere Verletzungen oder auch viele Erkrankungen durch Ruhe und Pflege innerhalb längerer Zeiträume heilen. Bei schweren Verletzungen oder lebensgefährlichen Erkrankungen stößt ihr Körper an seine Grenzen. Durch die richtige Unterstützung (z. B. Behandlung, Medizin, Magie, Tränke) kann der Körper eines Sonnenorks aber sogar diese Umstände überleben.
Sonnenorks sind - wie alle Orkrassen - bekannt für ihre überdurchschnittliche Körperkraft. Männliche Sonnenorks sind hierbei stärker als weibliche, wogegen diese dafür beweglicher und weniger plump in ihren Bewegungen sind.
Aufgrund ihrer übermäßigen Größe haben Sonnenorks einen erhöhten Kalorienbedarf, denn es zu decken gilt.
Sinne & Wahrnehmung
Sonnenorks sind in der Lage ihre Umgebung durch verschiedene Sinnesorgane wahrzunehmen und so Gefahren, Beute oder andere wichtige Umstände und Faktoren zu erkennen.
Durch ihre Augen verfügen Sonnenorks über Sehvermögen. Dieses funktioniert schlechter, je dunkler die Umgebung wird. Durch ihr Sehvermögen können Sonnenorks Dinge in ihrer Umgebung visuell erfassen. Je kleiner ein Objekt ist und je weiter es entfernt ist, desto schwerer wird es für einen Sonnenork dieses Objekt zu sehen.
Durch ihre Ohren verfügen Sonnenorks über Hörvermögen. Je näher und je lauter ein Geräusch verursacht wird, desto klarer und deutlicher ist es zu vernehmen. Je weiterweg oder je leiser ein Geräusch ist, desto schwieriger ist es einem Sonnenork dieses zu vernehmen, bis es ihm gar nicht mehr gelingt. Sonnenorks können Klänge ungefähr der Richtung zuordnen, aus welcher sie erzeugt wurden.
Durch ihre Nase verfügen Sonnenorks über einen Geruchssinn. Mit diesem können sie nahe Gerüche wahrnehmen, jedoch nur bedingt der Richtung zuordnen, aus welcher sie kamen. Allerdings können Sonnenorks in gewissem Rahmen Gerüche unterscheiden und verschiedenen Dingen zuordnen. Dies dient vor allem zur Erkennung von Gefahren, zur Überprüfung von Lebensmitteln und zur unterbewussten Unterstützung bei der Partnerwahl.
Durch ihre Zunge haben Sonnenorks einen Geschmackssinn. Mit diesem können sie verschiedenen Aromen schmecken. So kann der Geschmackssinn Sonnenorks vor der versehentlichen Aufnahme von giftigen oder verdorbenen Lebensmitteln warnen. Zudem dient der Geschmackssinn als Belohnungssystem für die Aufnahme lebenswichtiger Nährstoffe.
Durch den Tastsinn können Sonnenorks Druck, Temperatur oder Schmerzen wahrnehmen. Hierdurch kann der Sonnenorks sich orientieren. Es lassen sich zudem Gegenstände begreifen, Gefahren erkennen und soziale Bindungen schließen.
Geist & Psyche
Auch wenn ihre Vorfahren eher Einzelgänger waren und ihre nahen Verwandten - die Nebelorks und die Mondorks - es immer noch sind, so sind Sonnenorks familienbezogene Kreaturen. Sie knüpfen familiäre Bande und halten zusammen. Auch bei der Partnerwahl sind sie eher monogam. Die Sonnenorks und damit auch die Sonnenstämme ist hierdurch viel besser in der Lage soziale Bindungen aufzubauen und hält damit enger zusammen, was ihnen gegen die konkurrierenden Nebelstämme schon oft entscheidende Vorteile gesichert hat.
Hierbei hilft ungemein das wesen der Sonnenorks. Denn auch hier unterscheiden sie sich von anderen Orkrassen. Sonnenorks haben ihr jähzorniges und impulsives Temperament besser im Griff als ihre Vorfahren. Sie verfügen über eine höhere Intelligenz und Willensstärke als diese und sind in der Lage ihr Verhalten zu reflektieren und anzupassen sowie ihre Bedürfnisse zurückzustellen, wenn es ihnen angebracht erscheint. Durch den Kodex des Zoc hat sich zudem ihr Lebensstandard sowie ihre Völkerverständigung verbessert, was ihnen die Zunahme an Intelligenz wohl erst ermöglichte.
Glaube & Magie
Die Orks wurden von den Göttern einst geächtet. Die Sonnenorks tragen nicht länger das Schicksal ihrer Vorfahren. Sie wandten sich vom Glauben an die Große Mutter ab und haben seitdem die Möglichkeit, jeder Gottheit des lichterrianischen Götterpantheons zu dienen. Auch wenn der Name darauf schließen lassen könnte, so findet innerhalb der Sonnenstämme keine übermäßige Verehrung der Göttin Lux statt.
Die Sonnenorks sind eine vor allem arkan beeinflusste Rasse. Sie können ein arkanes Potenzial entwicklen. Dieses kann einigen wenigen Sonnerorks die Fähigkeit verleihen Zauber aus der Schule der Antiarkanik und/oder der Arkanistik und/oder der Schutzmagie zu wirken.
Ein schwarzarkanes Potenzial können sie dagegen nicht entwickeln.