Menschen
Die Rasse der Menschen teilt sich nach Herkunft in fünf Unterrassen — Hochmenschen, Nordlinge, Südlinge, Ostlinge und die ausgestorbenen Westlinge —, die sich untereinander vermehren und vermischen. Fast alle Menschen sind auf soziale Bande und Gemeinschaften angewiesen; viele der großen Kulturen Lichterras sind menschlichen Ursprungs.
- Gattung
- Anthari
- Herkunft
- Schöpfung der Fae, Göttin der Fruchtbarkeit
- Heimat
- Über ganz Lichterra verteilt
- Volk
- Viele — je nach Unterrasse
- Größe
- Je nach Unterrasse — 1,52 bis 1,98 m
- Lebenserwartung
- ♂ ca. 66 Jahre · ♀ ca. 70 Jahre
- Magie
- Theoretisch jede Schule — Göttermagie, Arkanik und Schwarzarkanik
Herkunft & Geschichte
Die Menschen wurden einst von Zephyra geschaffen und haben ihren Ursprung im Zentrum Lichterras. Aufgrund ihrer Neugier und ihres Entdeckergeistes dauerte es nicht lange, bis sie zu Expeditionen aufbrachen und sich über ganz Lichterra verteilten. Überall wuchsen menschliche Siedlungen aus dem Boden und Kulturen formten sich. So stellt der Mensch heute die am weitesten verbreitete Rasse Lichterras.
Je nach globaler Herkunft bildeten sich mit den Jahrhunderten nach der Schöpfung und der Besiedelung Lichterras verschiedene Unterrassen, welche gelernt haben, sich an die verschiedenen Verhältnisse und Umstände ihrer Heimat anzupassen. Jede Unterrasse hat seine eigenen Merkmale, welche sich jedoch oftmals vermischen, da sich die menschlichen Unterrassen auch untereinander vermehren können.
Körper & Erscheinung
Der menschliche Körper besteht aus verschiedenen Bereichen. Menschen besitzen einen Kopf mit Gesicht, Stirn, Schläfe, Hinterkopf und Haaren. Auf und in dem Gesicht liegen verschiedene Sinnesorgane und Gesichtsteile wie die Augen, die Ohren, die Nase, der Mund, die Lippen, die Zähne, die Zunge, die Augenbrauen und Wimpern. Männer haben ab dem Erwachsenenalter oftmals Bartwachstum, Frauen nicht. Die Haarfarbe eines Menschen variiert je nach Unterrasse innerhalb eines Spektrums von weiß und grau, über blond und rot, bis hin zu braun und schwarz. Auch die Augenfarbe eines Menschen variiert abhängig von der Unterrasse. Die Variation geht hier über verschiedene Nuancen von bräunlich, grünlich, bläulich oder gräulich.
Weiterhin haben Menschen sowohl einen Hals, bestehend aus Nacken, Kehlkopf und Speiseröhre, wie auch einen Rumpf. Der Rumpf setzt sich zusammen aus dem Brustkorb - bestehend aus Brust, Brustbein, Rippen und Schulterblättern -, dem Bauch bestehend aus Bauch, Nabel, Becken, Hüfte und Flanken - und dem Rücken - bestehend aus Wirbelsäule, Lendenwirbel und Steißbein.
Außerdem besitzen Menschen obere Gliedmaßen. Zu diesem Bereich gehören die Oberkörperteile - wie Achselhöhle und Schulter -, die Arme - bestehend aus Oberarm, Unterarm und Ellenbogen - und den Händen - bestehend aus Handgelenk, Handfläche, Handrücken und fünf Fingern (mit Fingernägeln) je Hand.
Zudem besitzen Menschen untere Gliedmaßen. Zu diesen zählen die Beine - bestehend aus Oberschenkel, Unterschenkel, Knie, Kniekehle, Wade und Schienbein - und die Füße - bestehend aus Knöchel, Ferse, Fußsohle, Spann und fünf Zehen (mit Zehnägeln) pro Fuß.
Überlebenswichtig sind die inneren Organe des Menschen. Hierzu zählen zum Beispiel das Gehirn - welches im Kopf liegt -, die Lunge - welche in der oberen Brust liegt - sowie das Herz - welches ebenfalls in der Brust liegt - und die Haut - die den Körper umschließt. Zudem besitzt der Mensch noch viele weitere wichtige Organe. Die Hautfarbe variiert je nach Unterrasse zwischen hell und dunkel, gelegentlich mit Besonderheiten des Teint.
Größe und Gewicht des Menschen variiert je nach Alter und abhängig der Unterasse.
Physiologie
Die durchschnittliche menschliche Lebenserwartung liegt bei männlichen Exemplaren bei 66 Jahren, bei weiblichen Exemplaren bei 70 Jahren.
Menschen können sich nicht außerhalb ihrer Rasse fortpflanzen, jedoch innerhalb der verschiedenen Unterrassen. Bei einer Vermischung der Unterassen folgt die Vererbung der besonderen Merkmale ebenfalls abhängig der dominanten und rezessiven Eigenschaften. So gibt es ein weites Spektrum an einzigartigen Individuen innerhalb der menschlichen Rasse. Fortpflanzen können Menschen sich mit Eintritt bis Abschluss der Adoleszenz, was bei männlichen Exemplaren zwischen dem 12. und 16. Lebensjahr und bei weiblichen Exemplaren zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr der Fall ist.
Menschen sind quasi Allesfresser. Sie ernähren sich von Pflanzen und Pilzen, dem Fleisch von Tieren und Fischen sowie tierischen Produkten. Sie können Alkohol konsumieren und in gewissen Mengen auch vertragen (einige mehr, andere weniger).
Zur Regeneration benötigen Menschen Schlaf. Das optimale Schlafpensum eines Menschen liegt bei zwischen sieben und neun Stunden pro Tag. Ein Mensch der regelmäßig täglich weniger als fünf Stunden schläft, muss mit Beeinträchtigungen seines Alltags rechnen (Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, etc.).
Menschen können in Umgebungen mit regelmäßigen Temperaturen von zwischen 10 °C und 30 °C überleben. Alles darunter der darüber halten sie nur temporär aus. Je nach Unterrasse sind hier Resistenzen gegen Kälte oder Hitze ausgeprägter.
Menschen besitzen die Fähigkeit der Regeneration in begrenztem Maße. Der Körper kann kleine bis mittlere Verletzungen oder auch viele Erkrankungen durch Ruhe und Pflege innerhalb längerer Zeiträume heilen. Bei schweren Verletzungen oder lebensgefährlichen Erkrankungen stößt der Körper an seine Grenzen. Durch die richtige Unterstützung (z. B. Behandlung, Medizin, Magie, Tränke) kann der menschliche Körper aber sogar diese Umstände überleben.
Sinne & Wahrnehmung
Menschen sind in der Lage ihre Umgebung durch verschieden Sinnesorgane wahrzunehmen und so Gefahren, Beute oder andere wichtige Umstände und Faktoren zu erkennen.
Durch ihre Augen verfügen Menschen über Sehvermögen. Dieses funktioniert schlechter, je dunkler die Umgebung wird. Durch ihr Sehvermögen können Menschen Dinge in ihrer Umgebung visuell erfassen. Je kleiner ein Objekt ist und je weiter es entfernt ist, desto schwerer wird es für einen Menschen dieses Objekt zu sehen.
Durch ihre Ohren verfügen Menschen über Hörvermögen. Je näher und je lauter das Geräusch verursacht wird, desto klarer und deutlicher ist es zu vernehmen. Je weiterweg oder je leiser ein Geräusch ist, desto schwieriger ist es einem Menschen diese zu vernehmen, bis es ihm gar nicht mehr gelingt. Menschen können Klänge ungefähr der Richtung zuordnen, aus welcher sie erzeugt wurden.
Durch ihre Nase verfügen Menschen über einen Geruchssinn. Mit diesem können sie Nahe Gerüche wahrnehmen, jedoch nur bedingt die Richtung zuordnen, aus welcher sie kamen. Allerdings können Menschen in gewissen Rahmen Gerüche unterscheiden und verschiedenen Dingen zuordnen. Dies dient vor allem zur Erkennung von Gefahren, zur Überprüfung von Lebensmitteln und zur unterbewussten Unterstützung bei der Partnerwahl.
Durch ihre Zunge haben Menschen einen Geschmackssinn. Mit diesem können sie verschiedenen Aromen schmecken. So kann der Geschmackssinn Menschen vor der versehentlichen Aufnahme von giftigen oder verdorbenen Lebensmitteln warnen. Zudem dient der Geschmackssinn als Belohnungssystem für die Aufnahme lebenswichtiger Nährstoffe.
Durch den Tastsinn können Menschen Druck, Temperatur oder Schmerzen wahrnehmen. Hierdurch kann der Mensch sich orientieren. Es lassen sich zudem Gegenstände begreifen, Gefahren erkennen und soziale Bindungen schließen.
Geist & Psyche
Menschen sind soziale Individuen und legen in der Folge hohen Wert auf Zusammenhalt und Bindung. Aus diesem Grund bilden Menschen Gemeinschaften, in denen sie sich gegenseitig unterstützen und welche ihnen das Überleben sichern sollen. So sind viele heutige große Kulturen menschlichen Ursprungs. Hierzu gehören beispielsweise das Kronvolk, die Norfolk, die Jarltümer der Frostlande, die Diguo, die Günäi oder auch das Freie Volk.
Menschliche Charaktertendenzen sind ganz klar die menschliche Neugier und ihr Entdeckergeist. Ansonsten unterscheiden sich Menschen teilweise stark voneinander. Die einzelnen Charaktereigenschaften sind individuell verschieden.
Menschen lernen schnell und können sich wichtige Dinge gut merken. Sie lernen schneller als viele andere Rassen und sind hierdurch besonders anpassungsfähig.
Glaube & Magie
Die Menschen waren schon immer sehr flexibel, adaptiv und pragmatisch. So erweiterte sich die Verehrung höherer Mächte im Zeitalter der Götter auf alle sechs Gottheiten. Jede der vielen menschlichen Gesellschaften erhoffte sich durch die Unterstützung seiner Gottheit einen besonderen Vorteil. So sind Menschen heute generell in der Lage - je nach Glaube und Hingebung Segnungen jeder Gottheit zu erlangen und Zauber aus jeder Domäne wirken zu können. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass ein Mensch sich nur einem Glauben hingeben kann, denn wenn er dies tut, wird er von den anderen Göttern geächtet und verliert ihr Wohlwollen (welches durch Überlaufen zu einer anderen Gottheit unter Umständen zurückerlangt werden kann). Die Menschen - als zahlreichste aller Rassen - stellen in den Augen der Götter das perfekte Werkzeug dar, um ihren Willen auf Lichterra durchzusetzen.
Im Zuge der Arkanen Explosion erlangte die Arkanik Einzug in Lichterra. Auch für diese neue Macht der Magie hatte die Menschheit grundsätzlich eine Empfänglichkeit. Gelegentlich entsteht sogar ein Potenzial, welches sich - abhängig vom Individuum - in einer oder mehreren Schulen der Arkanik entfalten ließ. Grundsätzlich ist den Menschen keine Arkane Schule verwehrt.
Gleiches gilt für die Anwendung der Schwarzen Arkanik. Auch hierfür besitzt erstmal jeder Mensch eine Empfänglichkeit. Einige wenige Menschen besitzen zudem ein Arkanes Potenzial, was ihnen erlaubt, Zauber aus gewissen Schwarzarkanen Schule zu wirken. Hier haben Menschen wiederrum theoretisch - je nach Individuum - das Potenzial, Zauber aus jeder Schwarzarkanen Schule zu wirken.