Waldelben
Aus der Ebenhain-Sippe, die nach Norden in den Elbenwald floh. Ihren Ahnen am ähnlichsten: flink, behände, mit Blick noch im Dunkeln. Im engsten Kreis tief verbunden, gegenüber Fremden kompromisslos. Grüne Augen. Sie bilden das Volk der Sylvarin, die Baumhüter.
- Gattung
- Aelvari
- Herkunft
- Ebenhain-Sippe, nach Norden geflohen
- Heimat
- Der Elbenwald
- Volk
- Sylvarin — die Baumhüter
- Größe
- ♂ 1,91–1,98 m · ♀ 1,83–1,91 m
- Lebenserwartung
- ca. 170 Jahre
- Magie
- Schattenmagie, Naturmagie; Morphomantie, Arkane Bändigung; Zerformung, Schwarze Bändigung
Herkunft & Geschichte
Die Waldelben entstammen dem Geschlecht der Ebenhain-Sippe und den ihnen treu ergebenen kleineren Sippen. Sie überlebten die Arkane Explosion sowie die daraus resultierende Elbenpest. In der letzten, blutigen Schlacht der Elbenkriege unterlagen sie der Stolzhüter-Sippe und deren Verbündeten. Um nicht die vollkommene Auslöschung zu erfahren flohen sie in Richtung Norden. Dort versteckten sie sich in einen großen Wald. Hier lernten sie sich anzupassen und zu überleben. Die Arkanik in ihrem Inneren unterstützte sie bei diesem Prozess. Mit den Jahrhunderten ging der Wunsch auf eine Rückeroberung der alten Lande verloren und die Elben des Waldes ließen sich endgültig nieder. So entstand das Volk der Sylvarin, welche in Lichterra weithin nur als Waldelben oder Baumhüter bekannt sind.
Körper & Erscheinung
Der Körper der Waldelben besteht aus verschiedenen Bereichen. Waldelben besitzen einen Kopf mit Gesicht, Stirn, Schläfe, Hinterkopf und Haaren. Auf und in dem Gesicht liegen verschiedene Sinnesorgane und Gesichtsteile wie die Augen, die langen, spitz zulaufenden Ohren, die Nase, der Mund, die Lippen, die Zähne, die Zunge, die Augenbrauen und Wimpern. Die Waldelben haben lange, ovale Gesichter mit feinen Gesichtszügen. Sowohl männlichen, als auch weiblichen Eiselben wächst kein Bart und auch sonst keine Körperbehaarung. Die Haarfarbe der Waldelben variiert von blond über rot bis braun, während ihre Augenfarbe immer grün ist.
Weiterhin haben Waldelben sowohl einen Hals, bestehend aus Nacken, Kehlkopf und Speiseröhre, wie auch einen Rumpf. Der Rumpf setzt sich zusammen aus dem Brustkorb - bestehend aus Brust, Brustbein, Rippen und Schulterblättern -, dem Bauch bestehend aus Bauch, Nabel, Becken, Hüfte und Flanken - und dem Rücken - bestehend aus Wirbelsäule, Lendenwirbel und Steißbein.
Außerdem besitzen Waldelben obere Gliedmaßen. Zu diesem Bereich gehören die Oberkörperteile - wie Achselhöhle und Schulter -, die Arme - bestehend aus Oberarm, Unterarm und Ellenbogen - und den Händen - bestehend aus Handgelenk, Handfläche, Handrücken und fünf Fingern (mit Fingernägeln) je Hand.
Zudem besitzen Waldelben untere Gliedmaßen. Zu diesen zählen die Beine - bestehend aus Oberschenkel, Unterschenkel, Knie, Kniekehle, Wade und Schienbein - und die Füße - bestehend aus Knöchel, Ferse, Fußsohle, Spann und fünf Zehen (mit Zehnägeln) pro Fuß.
Überlebenswichtig sind die inneren Organe der Waldelben. Hierzu zählen zum Beispiel das Gehirn - welches im Kopf liegt -, die Lunge - welche in der oberen Brust liegt - sowie das Herz - welches ebenfalls in der Brust liegt - und die Haut - die den Körper umschließt und die Inneren Organe schützt. Zudem besitzt der Waldelben noch viele weitere wichtige Organe. Die Hautfarbe hat stets einen hellen Ton, gelegentlich mit einem leicht bräunlichen Teint.
Waldelben sind von hohem Wuchs. Männliche Exemplare werden zwischen sechs ¼ bis sechs ½ Fuß groß, weibliche zwischen sechs und sechs ¼ Fuß groß. Männliche und weibliche Kinder befinden sich im steten Wachstum. Während der Adoleszenz werden männliche Exemplare zwischen sechs und sechs ½ Fuß, weibliche Exemplare zwischen fünf ¾ und sechs ¼ Fuß groß.
Männliche Waldelben wiegen ca. 26 Pfund pro Fuß, weibliche Waldelben wiegen dagegen im Schnitt ca. 22 Pfund pro Fuß. Jugendliche Waldelben wiegen im Schnitt ca. 18 Pfund pro Fuß. Bezüglich der Körperform herrscht bei den Waldelben ausschließlich ektomorphe körperliche Strukturen vor.
Physiologie
Die durchschnittliche Lebenserwartung der Waldelben liegt bei männlichen und weiblichen Exemplaren bei ca. 170 Jahren.
Waldelben können sich nicht außerhalb ihrer Rasse fortpflanzen. Fortpflanzen können Waldelben sich mit Eintritt bis Abschluss der Adoleszenz, was bei männlichen und weiblichen Exemplaren zwischen dem 20. und 28. Lebensjahr der Fall ist.
Die Ernährung der Waldelben ist rein vegetarisch. Sie ernähren sich von Pflanzen, Pilzen und tierischen Produkten wie Milch, Eier oder Honig. Das Fleisch von Tieren und Fischen konsumieren sie nicht, es bekommt ihnen auch nicht. Sie können kein Alkohol konsumieren, da sie diesem Gegenüber eine Intoleranz aufweisen.
Zur Regeneration benötigen Waldelben Schlaf. Das optimale Schlafpensum eines Eiselben liegt bei zwischen fünf und sechs Stunden pro Tag. Ein Waldelben der regelmäßig täglich weniger als vier Stunden schläft, muss mit Beeinträchtigungen seines Alltags rechnen (Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, etc.).
Waldelben können in Umgebungen mit regelmäßigen Temperaturen von zwischen 10°C und 30 °C überleben. Alles darunter oder darüber halten sie nur temporär aus. Sie haben keine besondere Resistenz gegenüber Kälte oder Hitze.
Waldelben besitzen die Fähigkeit der Regeneration in begrenztem Maße. Ihr Körper kann kleine bis mittlere Verletzungen oder Erkrankungen durch Ruhe und Pflege innerhalb längerer Zeiträume heilen. Bei schweren Verletzungen oder lebensgefährlichen Erkrankungen stößt ihr Körper an seine Grenzen. Durch die richtige Unterstützung (z. B. Behandlung, Medizin, Magie, Tränke) ein Waldelb aber sogar diese Umstände überleben.
Waldelben sind ihren elbischen Vorfahren am Ähnlichsten. Sie sind übermäßig flink, beweglich und behände. Zudem führen sie jede ihrer Bewegungen mit akribischer Präzision aus.
Sinne & Wahrnehmung
Waldelben sind in der Lage ihre Umgebung durch verschieden Sinnesorgane wahrzunehmen und so Gefahren, Beute oder andere wichtige Umstände und Faktoren zu erkennen.
Durch ihre Augen verfügen sie über Sehvermögen. Dieses funktioniert auch in Dunkelheit noch problemlos. Durch ihr Sehvermögen können Waldelben Dinge in ihrer Umgebung visuell erfassen. Je kleiner ein Objekt ist und je weiter es entfernt ist, desto schwerer wird es für einen Waldelben dieses Objekt zu sehen, wobei die Augen von Waldelben Objekte bis auf eine gewisse Entfernung scharf stellen und somit näher wahrnehmen können, als es eigentlich ist.
Durch ihre Ohren verfügen Waldelben über Hörvermögen. Je näher und je lauter das Geräusch verursacht wird, desto klarer und deutlicher ist es zu vernehmen. Je weiterweg oder je leiser ein Geräusch ist, desto schwieriger ist es einem Waldelben diese zu vernehmen, bis es ihm gar nicht mehr gelingt. Waldelben können Klänge genau der Richtung zuordnen, aus welcher sie erzeugt wurden. Zudem ist ihr Gehör in der Lage selbst leiseste Geräusche in der Umgebung wahrzunehmen.
Durch ihre Nase verfügen Waldelben über einen Geruchssinn. Mit diesem können sie Nahe Gerüche wahrnehmen, jedoch nur bedingt die Richtung zuordnen, aus welcher sie kamen. Allerdings können Waldelben in gewissen Rahmen Gerüche unterscheiden und verschiedenen Dingen zuordnen. Dies dient vor allem zur Erkennung von Gefahren, zur Überprüfung von Lebensmitteln und zur unterbewussten Unterstützung bei der Partnerwahl.
Durch ihre Zunge haben Waldelben einen Geschmackssinn. Mit diesem können sie verschiedenen Aromen schmecken. So kann der Geschmackssinn Waldelben vor der versehentlichen Aufnahme von giftigen oder verdorbenen Lebensmitteln warnen. Zudem dient der Geschmackssinn als Belohnungssystem für die Aufnahme lebenswichtiger Nährstoffe.
Durch den Tastsinn können Waldelben Druck, Temperatur oder Schmerzen wahrnehmen. Hierdurch kann ein Waldelb sich orientieren. Es lassen sich zudem Gegenstände begreifen, Gefahren erkennen und soziale Bindungen schließen.
Geist & Psyche
Waldelben sind soziale Individuen und legen in der Folge hohen Wert auf Zusammenhalt und Bindung. Aus diesem Grund bilden sie Gemeinschaften, in denen sie sich gegenseitig unterstützen und welche ihnen das Überleben sichern sollen. Diese Bindung zu Familien und Freunden ist bei Waldelben besonders eng, sodass ein Verwandter oder Freund einem Waldelb teilweise wichtiger sein kann, als das eigene Leben. Diese engen Bande definieren auch das Volk der Sylvarin. Im Gegenzug wird bei Sylvarin jeder Außenstehende schnell als Bedrohung der eigenen Sippe angesehen und Bedrohungen entfernen die Sylvarin schnell und ohne Kompromisse. Auf die eine oder andere Art.
Waldelben sind hochsoziale Wesen in ihrem engen Umfeld, aber kaltherzig und kompromisslos gegenüber Außenstehenden. Sie sind ein emotionales Volk, welches genauso gut zu Bindung und Liebe fähig ist, wie zu Hass und Vergeltung. Trotzdessen sind Waldelben charakterlich je nach Individuum grundverschieden.
Glaube & Magie
Waldelben leben versteckt in dem Wald, den sie zu ihrem Zuhause gemacht haben und welcher in Lichterra heute nur noch der Elbenwald genannt wird (die Waldelben selbst nennen in Sylvafin). Durch ihr harmonisches Zusammenleben mit der Natur haben sie sich schnell die Gunst der Göttin Fae gesichert. Auch Umbrox, Gott der Schatten ist den Waldelben durchaus zugetan, behalten sie doch ihre Geheimnisse für sich und leben bevorzugt in den Schatten des Waldes. Aus diesem Grund ächtete Lux die Waldelben. Die anderen Götter jedoch empfinden ihnen Gegenüber keine Abneigung und gestatten wahren Gläubigen den Zutritt zu ihrer Domäne. So könnten Waldelben Zauber aus allen Domänen der Göttermagie wirken, mit Ausnahme der Lichtmagie der Lux.
Waldelben haben zudem die Fähigkeit Arkanes Potenzial für sich zu nutzen um Zauber aus den Schulen der Arkanen Bändigung und der Morphomantie zu wirken. Zudem haben einige Waldelben die Fähigkeit Schwarzarkanes Potenzial für sich zu nutzen um Zauber aus den Schulen der Zerformung und der Schwarzarkanen Bändigung zu wirken.