Mondorks
Aus den Stämmen, die in die Felsklippen zogen und den Zwergen die Jamjama-Berge abrangen. Größer und stärker als ihre Vettern, mit gräulich-weißer Haut und immenser Kraft — auch Bergorks genannt.
- Gattung
- Orlugha
- Herkunft
- Orks, die in die Felsklippen zogen
- Heimat
- Die Jamjama-Berge im Südosten der Felsklippen
- Volk
- Jamjama-Stamm — auch „Bergorks"
- Größe
- 2,13–2,36 m
- Lebenserwartung
- ♂ ca. 42 Jahre · ♀ ca. 45 Jahre
- Magie
- Keine — ausgeglichen durch schiere Kraft
Herkunft & Geschichte
Die Mondorks entstanden im Zuge der Arkanen Explosion aus den Orks des Ugka-Stammes, des Kofanga-Stammes und des Grozbakka-Stammes. Diese Stämme wanderten einige Zeit vor der arkanen Explosion von den Nebelsümpfen in die Felsklippen, wo sie sich niederließen. Da die Felsklippen jedoch bereits durch die Clans der Zwerge bewohnt waren, kam es zwangsläufig zu konflikten, welche einen Krieg entfachten, der über Jahrzehnte geführt wurde. Der Stamm der Ugka wurde vollkommen ausgelöscht, im Gegenzug fiel der Clan des Fuchses. Den Orks gelang es die Zwerge tiefer in die Felsklippen zurückzuschlagen und so die neuen Herrscher der südöstlichen Gebirgskette zu werden. Weitere Vorstöße gelangen den Orks jedoch nicht, da die Clans der Zwerge Verteidigungspakte schlossen und die Grenzen zum orkischen Territorium stark befestigten. Aus den Stämmen der Kofanga und der Grozzbakka gingen weitere, kleinere Stämme hervor. Alle diese Stämme - welche auch als Bergstämme bezeichnet werden - fassen sich nach alter orkischer tradition unter einem großen Stamm zusammen, welcher heute nur als Jamjama-Stamm bekannt ist. Nach diesem Stamm ist auch der von den Orks eroberte Abschnitt der Felsklippen benannt worden, welcher heute nur Jamjama-Gebirge oder auch Jamjama-Berge genannt wird. Noch heute gibt es immer wieder Scharmützel zwsichen den Stämmen und den Clans an der Grenze zwischen Felsklippen und Jamjama-Bergen.
Während des Krieges zwischen Orks und Zwergen geschah die Arkane Explosion. Deren Auswirkungen auf die Orks der Berge war nicht gering. Sie wurden noch größer und stärker als zuvor, die Färbung ihrer Haut änderte sich und nahm einen sehr hellen gräulichen, beinahe weißen Ton an. Auch Augen und Haare änderten sich. So entstanden die Mondorks, welche in Lichterra aber auch weithin als Bergorks bekannt sind.
Körper & Erscheinung
Der Körper der Mondorks besteht aus verschiedenen Bereichen. Mondorks besitzen einen Kopf mit Gesicht, Stirn, Schläfe, Hinterkopf und Haaren. Auf und in dem Gesicht liegen verschiedene Sinnesorgane und Gesichtsteile wie die Augen, die Ohren, die Nase, der Mund, die Lippen, die Zähne, die Zunge, die Augenbrauen und die Wimpern. Die Köpfe der Mondorks variieren in ihrer Form zwischen eckig, diamantförmig, rund und dreieckig, sind aber stets breit und kompakt. Ihre Gesichter sind bereits in jungen Jahren zerfurcht, was ihrer Mimik besonders viel Ausdruck verleiht. Die Nasen der Mondorks sind breit und flach, mit einem kurzen, doch kräftigen Nasenrücken. Sie haben große Nasenlöcher, welche leicht nach oben und zeitgleich auch leicht zur Seite geneigt sind. Ihre Ohren sind länger als die der Sonnenorks jedoch kürzer als die der Nebelorks. Sie sind breit und laufen spitz zu. Die Kiefer der Mondorks weisen einen klaren Unterbiss auf. Hierdurch entsteht das für Orks typische Gebiss, bei welchem die beiden unteren Hauer (Fangzähne) aus dem Kiefer und über die Oberlippe ragen. Diese Hauer sind bei Mondorks besonders breit und länger als die der Sonnenorks doch kürzer als die der Nebelorks. Männlichen Mondorks kann mit Eintritt der Adoleszenz ein Bart wachsen, weiblichen Mondorks wächst dagegen keiner. Beiden können allerdings kleine Hörner auf dem Kopf wachsen, was ihnen teilweise ein dämonisches Aussehen verleiht. Die Ausprägung der Körperbehaarung fällt bei Mondorks ähnlich aus wie bei Menschen, wobei sie bei männlichen Exemplaren ausgeprägter ist, als bei weiblichen. Die Haarfarbe der Mondorks variiert zwischen schwarz, rot und weiß. Die Augenfarbe der Nebelorks ist entweder weiß und fast durchsichtig oder aber blutrot.
Weiterhin haben Mondorks sowohl einen Hals, bestehend aus Nacken, Kehlkopf und Speiseröhre, wie auch einen Rumpf. Der Rumpf setzt sich zusammen aus dem Brustkorb - bestehend aus Brust, Brustbein, Rippen und Schulterblättern -, dem Bauch bestehend aus Bauch, Nabel, Becken, Hüfte und Flanken - und dem Rücken - bestehend aus Wirbelsäule, Lendenwirbel und Steißbein.
Auffällig ist hier der für Orks typische, übermäßig muskulöse Körperbau. Dieser lässt die körperliche Statur trotz der enormen Größe sehr breit und massig aussehen. Mondorks sind wahre Riesen, noch größer als Sonnenorks oder Nebelorks. Sie sind ihren orkischen Verwandten zudem auch in Masse und Kraft überlegen.
Außerdem besitzen Mondorks obere Gliedmaßen. Zu diesem Bereich gehören die Oberkörperteile - wie Achselhöhle und Schulter -, die Arme - bestehend aus Oberarm, Unterarm und Ellenbogen - und den Händen - bestehend aus Handgelenk, Handfläche, Handrücken und fünf Fingern (mit Fingernägeln) je Hand.
Die oberen Gliedmaßen männlicher Mondorks sind muskelbepackt und sind eher auf die Ausübung roher Kraft ausgerichtet, als auf hohe Beweglichkeit. Die oberen Gliedmaßen weiblicher Mondorks sind weniger muskulös (jedoch immer noch muskulös) als die der Männlichen, doch dafür oftmals so kraftvoll und massig, wie die eines männlichen Nebelorks.
Zudem besitzen Mondorks untere Gliedmaßen. Zu diesen zählen die Beine - bestehend aus Oberschenkel, Unterschenkel, Knie, Kniekehle, Wade und Schienbein - und die Füße - bestehend aus Knöchel, Ferse, Fußsohle, Spann und fünf Zehen (mit Zehnägeln) pro Fuß.
Die unteren Gliedmaßen männlicher Mondorks sind muskelbepackt und sind eher auf die Ausübung roher Kraft und das Stemmen schwerer Gewichte ausgerichtet, als auf hohe Beweglichkeit. Die unteren Gliedmaßen weiblicher Mondorks sind weniger muskulös (jedoch immer noch muskulös) als die der Männlichen, doch dafür beinahe so kraftvoll und massig, wie die eines männlichen Nebelorks.
Überlebenswichtig sind die inneren Organe der Mondorks. Hierzu zählen zum Beispiel das Gehirn - welches im Kopf liegt -, die Lunge - welche in der oberen Brust liegt - sowie die beiden Herzen - welches ebenfalls in der Brust liegt und den großen Körper sowie die etlichen Muskeln der Orks mit Sauerstoff versorgen - und die Haut - die den Körper umschließt. Zudem besitzen Mondorks noch viele weitere wichtige Organe. Ihre Hautfarbe hat eine sehr hellen gräulichen, fast schon weißen Teint.
Die Mondorks sind von hünenhaftem, fast schon riesigem und übermäßig kräftigem Wuchs. Männliche und weibliche Exemplare werden zwischen sieben bis sieben ¾ Fuß groß. Die Kinder der Nebelorks - männlich sowie weiblich - befinden sich im steten Wachstum. Während der Adoleszenz werden sowohl männliche als auch weiblich Nebelorks zwischen sechs ¾ und sieben ¾ Fuß groß.
Männliche Nebelorks wiegen ca. 50 Pfund pro Fuß, weibliche Sonnenorks dagegen im Schnitt ca. 45 Pfund pro Fuß. Jugendliche männliche Sonnenorks wiegen im Schnitt ca. 45 Pfund pro Fuß, jugendliche weibliche Sonnenorks wiegen ca. 40 Pfund pro Fuß. Bezüglich der Körperform herrschen bei männlichen Nebelorks mesomorphe bis leicht endomorphe Strukturen, bei weiblichen Nebelorks eine Mischung aus mesomorphen und leicht ektopmorphen Strukturen vor.
Physiologie
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei männlichen Mondorks bei ca. 42 Jahren, bei weiblichen Sonnenorks bei ca. 45 Jahren.
Mondorks können sich nicht außerhalb ihrer Rasse fortpflanzen. Die Fortpflanzungsfähigkeit tritt Eintritt bis Abschluss der Adoleszenz ein, was bei männlichen und weiblichen Mondorks einem Alter zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr entspricht.
Mondorks ernähren sich von Pilzen, dem Fleisch von Tieren und Fischen sowie tierischen Produkten. Sie können zwar auch Pflanzen konsumieren, doch verabscheuen sie deren Geschmack. Zudem können sie Alkohol konsumieren und in rohen Mengen vertragen.
Zur Regeneration benötigen Mondorks Schlaf. Das optimale Schlafpensum eines Mondorks liegt bei zwischen fünf und sechs Stunden pro Tag. Ein Mondork der regelmäßig täglich weniger als drei Stunden schläft, muss mit Beeinträchtigungen seines Alltags rechnen (Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, etc.).
Mondorks können in Umgebungen mit regelmäßigen Temperaturen von zwischen 5 °C und 30 °C überleben. Alles darunter der darüber halten sie nur temporär aus. Sie haben eine keine gesonderten Hitze- oder Kälteresistenzen.
Mondorks besitzen die Fähigkeit der Regeneration in begrenztem Maße. Ihr Körper kann kleine bis mittlere Verletzungen oder auch viele Erkrankungen durch Ruhe und Pflege innerhalb längerer Zeiträume heilen. Bei schweren Verletzungen oder lebensgefährlichen Erkrankungen stößt ihr Körper an seine Grenzen. Durch die richtige Unterstützung (z. B. Behandlung, Medizin, Magie, Tränke) kann der Körper eines Mondorks aber sogar diese Umstände überleben.
Mondorks sind - wie alle Orkrassen - bekannt für ihre überdurchschnittliche Körperkraft. Männliche Mondorks sind hierbei stärker als weibliche, wogegen diese dafür beweglicher und weniger plump in ihren Bewegungen sind. Auffällig bei den Mondorks ist hier die übermäßige Masse, Größe und Kraft sowie der Fakt, dass weibliche Mondorks gegenüber den männlichen Exemplaren diesbezüglich weniger abfallen als bei anderen Orkrassen. Trotzdessen sind weibliche Mondorks weniger kräftig dafür aber agiler als ihr männliches Gegenüber.
Aufgrund ihrer übermäßigen Größe haben Mondorks einen stark erhöhten Kalorienbedarf, den es zu decken gilt.
Sinne & Wahrnehmung
Mondorks sind in der Lage ihre Umgebung durch verschiedene Sinnesorgane wahrzunehmen und so Gefahren, Beute oder andere wichtige Umstände und Faktoren zu erkennen.
Durch ihre Augen verfügen Mondorks über Sehvermögen. Dieses funktioniert schlechter, je dunkler die Umgebung wird. Durch ihr Sehvermögen können Mondorks Dinge in ihrer Umgebung visuell erfassen. Je kleiner ein Objekt ist und je weiter es entfernt ist, desto schwerer wird es für einen Mondork dieses Objekt zu sehen. Mondorks sind nachtaktiv - ein Fakt der ihnen unter Anderem ihre Bezeichnung eingebracht hat - und können sogar im Dunkeln noch sehen.
Durch ihre Ohren verfügen Mondorks über Hörvermögen. Je näher und je lauter ein Geräusch verursacht wird, desto klarer und deutlicher ist es zu vernehmen. Je weiterweg oder je leiser ein Geräusch ist, desto schwieriger ist es einem Mondork dieses zu vernehmen, bis es ihm gar nicht mehr gelingt. Mondorks können Klänge ungefähr der Richtung zuordnen, aus welcher sie erzeugt wurden.
Durch ihre Nase verfügen Mondorks über einen Geruchssinn. Mit diesem können sie nahe Gerüche wahrnehmen, jedoch nur bedingt der Richtung zuordnen, aus welcher sie kamen. Allerdings können Mondorks in gewissem Rahmen Gerüche unterscheiden und verschiedenen Dingen zuordnen. Dies dient vor allem zur Erkennung von Gefahren, zur Überprüfung von Lebensmitteln und zur unterbewussten Unterstützung bei der Partnerwahl.
Durch ihre Zunge haben Mondorks einen Geschmackssinn. Mit diesem können sie verschiedenen Aromen schmecken. So kann der Geschmackssinn Mondorks vor der versehentlichen Aufnahme von giftigen oder verdorbenen Lebensmitteln warnen. Zudem dient der Geschmackssinn als Belohnungssystem für die Aufnahme lebenswichtiger Nährstoffe.
Durch den Tastsinn können Mondorks Druck, Temperatur oder Schmerzen wahrnehmen. Hierdurch kann der Mondork sich orientieren. Es lassen sich zudem Gegenstände begreifen, Gefahren erkennen und soziale Bindungen schließen.
Geist & Psyche
Mondorks sind nur bedingt soziale Individuen. Trotzdem leben sie oftmals innerhalb in Gemeinschaften zusammen, da diese ihnen Schutz sowie Sicherheit bieten und damit ihre Überlebenschancen erhöhen. Mondorks können zwar auch tiefere soziale Bindungen aufbauen - meist geschieht diesjedoch nur zu Eltern oder Geschwistern. Mondorks sind streng monogam und schützen ihre Familie mit allem was sie haben. Anderen Lebewesen gegenüber sind sie skeptisch und ausgrenzend. Einzig die Zugehörigkeit zu einem Stamm oder die gleichen Vorlieben, lassen Mondorks noch andere (jedoch viel lockerere) Bande, als die zu der Familie knüpfen. Einige Mondorks spalten sich jedoch auch von Familie oder Stamm ab und sind als Einzelgänger unterwegs. Dieser Lebensstil kommt nicht selten vor.
Mondorks haben das jähzornige und impulsive Wesen ihrer Vorfahren geerbt. Sie sind nicht ganz so unberechenbar und cholerisch wie ihre Verwandten aus den Sümpfen, doch ihr Zorn ist unaufhaltbar und endet fast immer mit dem Tod des Auslösers. Zudem sind Mondorks sehr kompetativ. Sie wetteifern stets darum ,wer der Stärkste ist und sie verachten Schwäche.
Glaube & Magie
Die Orks wurden von den Göttern einst geächtet. Auch die Mondorks tragen weiterhin das Schicksal ihrer Vorfahren. Zudem betet der Jamjama-Stamm weiterhin zur Großen Mutter. Diese Huldigung einer Götzin kann durch die Gottheiten Lichterras nicht toleriert werden, weshalb sie generell jeden Mondork geächtet haben.
Die Mondorks sind zwar eine arkan stark beeinflusste Rasse, doch sind sie weder in der Lage ein arkanes noch ein schwarzarkanes Potenzial zu entwickeln. Diesen Nachteil können sie jedoch durch ihre schiere Kraft ausgleichen.